EU lockt
Die EU-Länder wollen den ärmsten Entwicklungsländern von 2010 bis 2012 insgesamt 7,2 Mrd Euro zusätzlich zur vereinbarten Entwicklungshilfe zahlen, damit sich diese Länder gegen die Folgen des Klimawandels wie Dürren oder Flutwellen schützen können. Darauf einigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs.
Die EU übernimmt damit rund ein Drittel der weltweit benötigten Soforthilfen für Entwicklungsländer von 21 Mrd Euro in den nächsten drei Jahren. Die 27 EU-Länder beteiligen sich in unterschiedlicher Höhe: Großbritannien sagte 1,33 Mrd Euro zu, Deutschland und Frankreich übernehmen je 1,26 Mrd Euro, ärmere Länder zahlen weit weniger.
Im Gegenzug sollen sich die Entwicklungsländer zu konkreten und nachprüfbaren Minderungsbeiträgen beim CO2-Ausstoß verpflichten, in der Summe bis 2020 zwischen 15% und 30%. Die EU selber will ihre Klimagasemissionen bis 2020 um mindestens 20% reduzieren. Sollten andere Länder mitziehen, könnten es 30% werden.