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Hohe Aufmerksamkeit für Klimaschutz

Das Informationszentrum Klima (IZ Klima) stellte die Ergebnisse einer Studie vor, bei der u.a. der Kenntnisstand der Bevölkerung zu den Themen Klimaschutz, CO2, CCS sowie Assoziationen zum Thema Strom ermittelt wurden.

Während Umwelt- und Klimaschutz hohe Aufmerksamkeitswerte erzielten, werde das Thema Versorgungssicherheit hingegen kaum als Problem wahrgenommen, so die Studie.

Vielmehr zeige sich bei zwei von drei Befragten ein bemerkenswert hohes Vertrauen in die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland, die Themen Umwelt oder Klimaschutz würden dabei kaum assoziiert.

Bei der Untersuchung des Kenntnisstandes von CO2 zeigten die Ergebnisse der Studie ein ambivalentes Bild. So seien die Bezeichnungen des Treibhausgases zwar einer überwiegenden Mehrheit der Befragten bekannt, über Wirkungsweisen und Eigenschaften des Gases herrsche jedoch sehr unterschiedliches Wissen.

Nur 41% sei klar, dass CO2 bzw. Kohlendioxid in Mineralwasser enthalten ist, so die Studie. 73% glauben, dass CO2 giftig ist, 87% stimmen der Aussage zu, dass CO2 den Treibhauseffekt verstärkt.

Die Abscheidung und geologische Speicherung der in Kraftwerken anfallenden CO2-Emissionen mittels CCS ist einer breiten Öffentlichkeit bislang kaum bekannt. So sind derzeit nur etwa 1% in der Lage, die CCS-Technologie ungestützt zu beschreiben.

Auch die Bewertung der einzelnen Prozessschritte der CCS-Technologie in den ausführlichen Studiointerviews ergab interessante Ergebnisse: So sahen 80% der Befragten keine Schwierigkeiten bei der Abscheidung des Klimagases im Kraftwerksprozess. Den Transport des abgeschiedenen CO2 empfanden hingegen über 70%, die Speicherung über 75% als problematisch.