Der Europamarkt für Smart Meter wachse, so die Studie "European Smart Meter Markets" der Frankfurter Berater Frost & Sullivan. Der Markt erwirtschaftete 2010 Umsätze von 318,4 Mio US-Dollar. Bis 2017 werde er auf 1,93 Mrd Dollar wachsen, bei einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 29,3% pro Jahr, hieß es.
Von 2010 bis 2017 steige die installierte Kapazität von Smart Meter in Europa von 43,9 auf 200,4 Mio. Derzeit agierten im Europamarkt für Smart Meter weniger als 20 Anbieter. Der Wettbewerb zwischen Herstellern, Stromversorgern, IT- und Netzwerk- sowie Fernüberwachungs- und Automatisierungsunternehmen sei sehr hoch und werde sich durch neu hinzukommende Unternehmen intensivieren, so die Studie.
Besonders chinesische und andere asiatische Unternehmen würden in den nächsten ein bis zwei Jahren in den Markt drängen. Dem Markt stehe eine intensive Wachstumsphase ab 2012 bevor, nachdem das EU-Normungsmandat veröffentlicht sei.
In Dänemark, Finnland und Norwegen gebe es bereits signifikante Entwicklungen, in Großbritannien, Frankreich, Spanien und Portugal sei eine großangelegte Einführung geplant. In Deutschland müsse der Rechtsrahmen noch geschaffen werden, um die bisher geringe Zahl installierter Smart Meter zu erhöhen. Die Marktteilnehmer warteten hier auf eine eindeutige rechtliche Grundlage, um eine großangelegte Einführung bis 2013 voranzutreiben. Unterm Strich sei im deutschen Markt von einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 81% pro Jahr zwischen 2010 und 2017 auszugehen, wobei der Markt vor allem ab 2014 an Dynamik gewinne.