Gleichzeitig steige die installierte Kapazität von 153 GW auf 179 GW, vor allem wegen des Wachstums bei Wind und Solar. Die Kapazität der Photovoltaik werde sich verdreifachen, Windenergie um durchschnittlich 2 GW pro Jahr anwachsen. Dazu bedürfe es aber substantieller Investitionen in den Ausbau der Stromübertragung. Laut Frost & Sullivan bleibt Kohle mit 37% von heute bis 2020 der führende Brennstoff bei der Stromerzeugung. Allerdings gebe es in Deutschland einen Rückgang der braunkohlegefeuerten Leistung, da alte Kraftwerke stillgelegt würden. Daneben gebe es einen Anstieg des Gasanteils.
Energieeffizienz werde 2012 ein großes Thema, da die EU dazu übergehe, die Mitgliedsstaaten zum Handeln zu zwingen, so die Studie. Das Energieeffizienzgesetz sehe vor, den Energieverbrauch bis 2020 im Vergleich zum Verbrauch in der Zeit von 2001 bis 2005 um 9% zu reduzieren.